Haus Gropius

Wiedererweckung einer Idee

Das Haus Gropius, welches die Familie bis 1928 bewohnte, war von Anfang an auch für die Öffentlichkeit bestimmt. Es diente in Führungen sowie in einem Film als Modell, die Ideen des Neuen Bauens zu popularisieren.

Nach Gropius bezog der Schweizer Architekt Hannes Meyer als Direktor das Haus. Ihm folgte als dritter Bauhausdirektor der Architekt Ludwig Mies van der Rohe, der das Einzelhaus nach seinen Ideen umgestaltete, bevor er 1932 mit dem Bauhaus nach Berlin ging.

Das Direktorenhaus wurde bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Auf seinem Fundament wurde 1956 ein Einfamilienhaus mit Satteldach, das „Haus Emmer“, errichtet.

Nach langjährigen Diskussionen über das Ob und Wie der Wiederherstellung, insbesondere des Hauses Gropius, brachte ein Architektenwettbewerb 2010 die Wende. Eine internationale Jury entschied sich für den Entwurf des Berliner Büros Bruno-Fioretti-Marquez.

„Unscharfe Erinnerung“

Das „Haus Emmer" wurde abgerissen. An seiner Stelle entstand ein Gebäude, mit dem das originale Gropius-Haus nicht imitiert werden, sondern durch eine „unscharfe Erinnerung“ wiedererweckt werden sollte. Mit den schon zuvor restaurierten anderen Häusern komplettiert das Haus Gropius seit Mai 2014 die Meisterhaus-Siedlung.

Im Haus gibt es heute Erstinformationen zur Meisterhaus-Siedlung aber auch zum architektonischen Konzept des wieder errichteten Gebäudes.

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