Kornhaus

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Kornhaus Foto:Thomas Ruttke

Bauhausarchitektur am Elbufer

Ein ehemaliger Getreidespeicher gab der Ausflugsgaststätte, die 1929/30 am Elbufer entstand, ihren Namen. Noch heute ist das Kornhaus ein beliebtes Ausflugslokal. Kein Wunder, liegt es doch an einem der schönsten Plätze der Stadt.

Obwohl der Entwurf von Carl Fieger, der im Atelier von Walter Gropius als Entwurfszeichner arbeitete, aber auch ein eigenes Büro hatte, beim vorausgegangenen Wettbewerb keinen Preis davongetragen hatte, erhielt der Architekt den Auftrag für den Bau – vermutlich vornehmlich aus wirtschaftlichen Gründen. Das Gebäude ist in Mischbauweise aus Ziegelmauerwerk mit Stahlbetonstützen konstruiert.

Die einzelnen kubischen Baukörper sind um Küche und Wirtschaftstrakt gruppiert.

Im Obergeschoss befinden sich ein Tanzsaal und der Restaurantbereich, von dem aus man auf die Elbterrassen gelangt. Der halbrunde Vorbau im Westen war ursprünglich als offener Balkon geplant, wurde aber schon während der Bauausführung verglast. Die Stehbierhalle im Untergeschoss verfügte über einen separaten Eingang.

Das Kornhaus wurde mehrfach umgebaut, die originale Substanz blieb jedoch zu großen Teilen erhalten. 1996 wurde das Kornhaus denkmalgerecht saniert.

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