Unsichtbare Orte

Februar – November 2019

Dessau war das Laboratorium für das Bauhaus in den zwanziger Jahren. Die Stadt Dessau finanzierte und förderte, das Bauhaus experimentierte und produzierte. In der siebenjährigen Schaffensperiode in Dessau wurden Cafés, Wohnungen und Läden mit Möbeln und Textilien durch die Werkstätten eingerichtet, Fassaden von Gebäuden und Pavillons für Parks gestaltet, das Grafikdesign in Ausstellungen, Werbebroschüren, Zeitungen und Erscheinungsbildern verwirklicht.

Die Freiraum-Ausstellung Unsichtbare Orte führt über 15 Stationen in die 1920er Jahre. Sie zeichnet das Lebensgefühl einer aufstrebenden Industriestadt und zeigt die zahlreichen Orte, an denen das Bauhaus in Dessau lebte, arbeitete und wirkte. Events wie Rebhuhngeschnetzeltes à la Gropius, Freizeitaktivitäten wie Paddeln und Spaziergänge in den Elbauen, Klaviermusik von Satie und Stuckenschmidt machen die Bauhausatmosphäre in all ihren Facetten erlebbar.

Programmvorschau (PDF)